Ich glaube nicht an tiefschwarze Schwäne

Kramen wir wieder einmal Nassims Schwarze Schwäne hervor1. Dels schreibt im blicklog, Warum das Unglück in Japan definitiv kein “Schwarzer Schwan” war, dass uns viele Journalisten und Politiker in diesen Tagen weismachen wollen, dass das Fukushima-Unglück kein Schwarzer Schwan sei. Dels berichtet, dass Frau Merkel sagte: „Wenn das so ist, wenn also in einem so hoch entwickelten Land wie Japan das scheinbar Unmögliche möglich, das absolut Unwahrscheinliche Realität wurde,….“. Ich meine, dass ein Notstromaggregat von einer Tsunamiwelle überflutet werden kann und dann aussteigt, ist ja wohl möglich. Könnte es sein, dass wenn eine Physikerin in diesem Zusammenhang vom „scheinbar Unmöglichen“ […]

Risikomanagement ist einfacher zu lehren, als der Umgang mit Unvorhersehbarem

Der Schlamassel um das japanische Kernkraftwerk Fukushima I im Zusammenhang mit dem Erdbeben vom 11. März 2011 zeigt wieder einmal klar, wie Menschen (vor allem im daily Business, nicht einmal in Notzeiten) ihre technischen und gesellschaftlichen Einrichtungen entwickeln. Durch das Erdbeben wurden die Reaktoren automatisch abgeschaltet. Aber auch abgeschaltete Reaktoren erzeugen noch lange Nachzerfallswärme, die abgeführt werden muss. Die Zufuhr von Kühlwasser geschieht mittels elektrischer Pumpen. Da infolge des Erdbebens die Stromzufuhr unterbrochen war, starteten die Notstromaggregate. Diese wurden durch den Tsunami überflutet und stoppten. Mobile Generatoren wurden herangefahren. Aber…. …diese konnten aufgrund fehlender Kabel (und verschütteter Zufahrtswegen) nicht angeschlossen […]

Hat Scrum etwas mit Kanban zu tun?

Neuerdings wird Scrum mit Kanban verglichen. Keine Ahnung, was das bringen soll. Ich habe in Ken Schwabers Artikel auch nicht verstanden, was beides miteinander zu tun haben soll, ausser, dass sich beide Methoden der Container-Technologie bedienen. Kanban schafft mit physischen Behälter Material an die Produktionslinie, während Scrum Teilziele in zeitlich und umfangmässig begrenzten Paketen erreichen will, die gegenüber äusseren Störungen abgeschlossen sind. Diese Pakete nennt Schwaber „Container“: … we protect the container from any outside disturbances while the people attempt to bring the problem to a solution. We control the container by time-boxing the length of time that we allow […]