Mein Name ist Peter Addor. Ich lebe in Italien, Sri Lanka und der Schweiz, wo ich herkomme. Meine Betätigungsfelder sind mathematische Kategorientheorie, System Dynamics und nicht-lineare dynamische Systeme. Daneben mache ich digitale Kunst.
Fehler machen - gewusst wie!
| Von Peter Addor
Kommentare
Leo Bürki
• 11.05.2016 07:41
Besten Dank Stephanie, besten Dank Peter!
Im Artikel wird ein wichtiger Aspekt im Umgang mit Komplexität behandelt und ist sicherlich ein wesentlicher Erfolgsfaktor für innovative Unternehmen. Wie beschrieben klingen die vier Erfolgsrezepte fast schon banal - aber deren Berücksichtigung im Alltag wird immer schwieriger - das jedenfalls ist meine Erfahrungen aus dem Beratungsalltag!
Gerade die sich stark entwickelnden IT-Systeme (inkl. Support mittels Google) verändern die Wahrnehmung der Führungskräfte nachhaltig. Big Data verführt zu der Annahme, dass die Zukunft noch besser definiert werden kann. Die Forderung nach “Evidenz-basierte Entscheiden” wächst, ja wird immer mehr gefordert!
Die Ironie liegt darin, dass wir diese neuen Möglichkeiten nicht systemisch, sondern technokratisch nutzen: Extrapolationen, Statistik, Korrelationen, etc. - alles Kennzahlen, welche die Vergangenheit beschreiben und keinen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit liefern.
Systemisch würde andererseits bedeuten, dass über selbst-reflexive Mustererkennung z.B. Fehler zu Lernprozessen führen, oder ein Verständnis für notwendige Strukturveränderungen aufbaut (Change), Investitionen in systemische Selbstverstärkungen erkennen lässt (Erfolgsdynamik), etc. Damit würde der Prozess “safe-fail” aufgewertet und nicht einfach in ein “etwas Neues auszuprobieren” münden.
Der Beitrag zum Prinzip “safe-fail” thematisiert die “Fragilität” in unseren Systemen. So lange es gut geht, sind wir fasziniert! Sobald etwas nicht funktioniert, suchen wir nach den Schuldigen, einer weiteren “fragilen Strategie”.
Antifragile Systeme - d.h. zukunftsfähige Systeme - benötigen diese “safe-fail” Kultur. Diese sollte aber auch mit einer “Systemischen Selbstreflexion” gekoppelt werden, damit die Fehler nicht zu Symptombekämpfungen verkommen.
Damit plädiere ich für eine “smart-safe-fail” Strategie - womit die Antifragilität in Unternehmen erhöht werden kann.
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Besten Dank Stephanie, besten Dank Peter!
Im Artikel wird ein wichtiger Aspekt im Umgang mit Komplexität behandelt und ist sicherlich ein wesentlicher Erfolgsfaktor für innovative Unternehmen. Wie beschrieben klingen die vier Erfolgsrezepte fast schon banal - aber deren Berücksichtigung im Alltag wird immer schwieriger - das jedenfalls ist meine Erfahrungen aus dem Beratungsalltag!
Gerade die sich stark entwickelnden IT-Systeme (inkl. Support mittels Google) verändern die Wahrnehmung der Führungskräfte nachhaltig. Big Data verführt zu der Annahme, dass die Zukunft noch besser definiert werden kann. Die Forderung nach “Evidenz-basierte Entscheiden” wächst, ja wird immer mehr gefordert!
Die Ironie liegt darin, dass wir diese neuen Möglichkeiten nicht systemisch, sondern technokratisch nutzen: Extrapolationen, Statistik, Korrelationen, etc. - alles Kennzahlen, welche die Vergangenheit beschreiben und keinen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit liefern.
Systemisch würde andererseits bedeuten, dass über selbst-reflexive Mustererkennung z.B. Fehler zu Lernprozessen führen, oder ein Verständnis für notwendige Strukturveränderungen aufbaut (Change), Investitionen in systemische Selbstverstärkungen erkennen lässt (Erfolgsdynamik), etc. Damit würde der Prozess “safe-fail” aufgewertet und nicht einfach in ein “etwas Neues auszuprobieren” münden.
Der Beitrag zum Prinzip “safe-fail” thematisiert die “Fragilität” in unseren Systemen. So lange es gut geht, sind wir fasziniert! Sobald etwas nicht funktioniert, suchen wir nach den Schuldigen, einer weiteren “fragilen Strategie”.
Antifragile Systeme - d.h. zukunftsfähige Systeme - benötigen diese “safe-fail” Kultur. Diese sollte aber auch mit einer “Systemischen Selbstreflexion” gekoppelt werden, damit die Fehler nicht zu Symptombekämpfungen verkommen.
Damit plädiere ich für eine “smart-safe-fail” Strategie - womit die Antifragilität in Unternehmen erhöht werden kann.
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