Nur keine Kriechtiere im Haus!

Auch während unseres Colombo Aufenthalts regnete es viel in Tangalle. Jetzt ist das Wetter wieder besser, so dass es in den letzten Tagen vorwärts ging. Es „wuseln“ diverse Leute auf dem Bau umher: Elektriker, Sanitär, Gipser und die Zimmerleute, die begonnen haben das Holz für den Boden zu bearbeiten. Die Gipserarbeiten sind aufwändig, weil die Wände hoch sind und die 10 Säulen der Veranda Mehrarbeit bedeuten. Es gab eine Diskussion wegen einer ca. 10 cm breiten Lücke zwischen Dachkonstruktion und Mauerwerk. Einerseits nach aussen, andererseits natürlich auch zwischen den beiden Schlafzimmern / Badezimmern. Von allem Anfang an kommunizierte ich deutlich, […]

Grosseinkauf in der Grossstadt

Dieses Wochenende verbringe ich in Colombo. Peter trifft ein und wird abends in Colombo ankommen. Auf der anderen Seite erstellte ich eine grosse Liste mit Dingen, die eingekauft werden müssen. Da wäre mal die Küchenausstattung, wie Kühlschrank, Backofen, Mikrowelle, Geschirr, Gläser, etc. Dann kaufte ich auch wunderschöne Stoffe bei Barefoot, einem meiner Lieblingsgeschäfte, für die beiden Sofas im Wohnzimmer sowie die daybeds auf der Veranda. Angefertigt werden diese Dinge auf Mass von einem spezialisierten Schneider ganz in der Nähe unseres Hauses, welcher auch alles für die hochpreisigen Hotels wie Anantara oder Amanwella anfertigt. Für die Fliegen/Mückengitter vor den Fenstern besuchten […]

Regen, Bezahlung und Openair-Dusche

Es läuft die Tage gerade etwas zähflüssig. Regen ist ein guter Grund nicht zur Arbeit zu erscheinen. Aber beim Dachbau ist es verständlich und nachvollziehbar. Es braucht nur noch einen Tag Arbeit um das gesamte Dach fertigzustellen, aber es zieht sich hin, der Regen hat uns ein Schnippchen geschlagen. Bezahlt werden die Leute übrigens immer am Abend. Für die einzelnen Schritte habe ich Pauschalen ausgehandelt. Der Baumeister erhält von mir das Geld manchmal täglich, manchmal auch erst nach 2-3 Tagen und er bezahlt die Löhne. Ich passe genau auf, dass die Arbeiten, die bezahlt werden, auch tatsächlich ausgeführt wurden. Es […]

Jetzt ist es soweit: Die Mara-Holzbretter für den Fussboden wurden angeliefert.

Einen Luxus leisten wir uns mit dem Boden, denn er wird aus Massivholz vom Mara Baum hergestellt. Den Stamm sah ich im Sägewerk und wurde dort besrbeitet. Wir benötigen rund 200 m2 Bodenfläche. Das Holz wurde in 2.54cm (1 inch) Bretter zugeschnitten. Üblich ist, wenn man ein solch edles Holz kauft und verarbeitet, dass man ins Sägewerk geht und das Holz beurteilt, um einerseits sicher zu sein, dass die Fläche wirklich stimmt und andererseits, dass die Qualität hält, was der Stamm versprochen hat. Zu dritt fuhren wir in das Sägewerk, von Tangalle rund eine Stunde Fahrzeit und mitten im Wald […]

Konstruktion für den Wassertank

Gleichzeitig mit dem Dachbau. erstellten die Maurer den Unterbau für den 2’000 l Tank. Normalerweise errichtet man eine Eisenkonstruktion und stellt den Tank oben hin, immerhin auf rund 6 Metern Höhe. Ich entschied mich den Platz zu nutzen und eine gemauerte Variante erstellen zu lassen. Dies ergibt einen idealen Raum um Gartenutensilien etc. zu verstauen). Der Tank ist notwendig weil das Wasser immer mal wieder  abgestellt wird. Ausserdem haben wir einen besseren Druck auf den Leitungen. Den eigenen Wasseranschluss kann man übrigens erst beantragen, wenn das Dach fertiggestellt wird. Keiner weiss eigentlich weshalb. Solange es noch keinen Wasseranschluss gibt, musst […]

Mauern und Grundriss im März 2018

Das Grundstück liegt rund 250 m vom Meer, an der Mawella Beach, Tangalle. Obwohl wir sehr nahe vom Strand sind, sehen wir das Meer fast gar nicht, zwischen uns und dem Meer stehen unzählige Kokospalmen und davor glücklicherweise ein Wall Mangroven. Das Grundstück hat eine Fläche von rund 1’500 Quadratmetern und steigt 15-20 m an, so dass wir ganz leicht erhöht gegenüber der Küstenlinie bauen. Als wir das Grundstück zum ersten Mal besichtigten, war es Urwald. Man sah nur in den Ansätzen, dass es leicht anstieg.   Voraussetzungen Peter und ich listeten auf, welche Fakten für uns unabdingbar sind und […]

Wie ein Dach aufgebaut ist

Der Dachbau schreitet voran und fasziniert schaue ich zu. Mit einer unglaublichen Präzision werden die schweren Balken platziert. Vor zwei Tagen begannen sie die relativ dünnen Querbalken zu befestigen und ineinanderzupassen. Ein Zimmermann, zumindest der Chef der Truppe, hat seine eigene Handschrift mit der er sein Werk zeichnet. Jeder Balken wird mit demselben Muster verziert. Bestellt habe ich das nicht und abgesprochen wurde das ebenfalls nicht, aber nun für mich ist das OK und nach zwei Tagen gefällt es mir sogar. Hat fast etwas von einem Schweizer Chalet….                         […]

Als Resident braucht man ein Bankkonto

In der Zwischenzeit erhielt ich tatsächlich mein unlimitiertes Visum. Es ist erstaunlich einfach und mit wenig Aufwand über die Bühne gegangen. Das Eröffnen des Bankkontos für die Kaution die man hinterlegen muss ist etwas aufwändiger aber auch sehr überschaubar und braucht einfach etwas Geduld bei der Bank, zudem hatte ich mit Vicepresident der Commercial Bank, Tangalle Branch, einen guten Ansprechpartner. Er hatte den Ehrgeiz dieses Verfahren besser kennen zu lernen um Ausländer gut bedienen zu können. Ich bin sehr erstaunt, dass ich in diesem Land ein CHF Kautions-Konto eröffnen konnte, das mit 1% verzinst wird, in der Schweiz gibt es […]

Agiles Baumanagement

Für den Verputz des Hauses sind zwei Wagenladungen Sand notwendig. Der Bauführer will einen ganz bestimmten Flusssand einsetzen, da dieser qualitativ besser sei. Bestellt werden kann Sand ausschliesslich bei einem öffentlichen Amt. Das Anliefern dieses Sandes darf nur nachts erfolgen, denn gemäss Gesetz sind Sandtransporte nur in der Nacht auf Strassen zugelassen. Das Lieferdatum bleibt deshalb bis kurz vor Eintreffen des Lastwagens ungewiss. Unser Bauführer erhielt nachts um 03.00 Uhr den Anruf, dass der Lastwagen nun unterwegs sei und ungefähr um 04.00 Uhr abladen wolle. Dimuthu, der den Bau für mich begleitet, erhielt natürlich ebenfalls einen Anruf und empfing den […]

Die ruhige und konzentrierte Art zu arbeiten

Der Trupp ist vollständig anwesend. Die einen schmirgeln die anderen tragen eine ganz dünne Farbe auf. Ich habe mich für einen – nennen wir es mal – „shabby chic“ Effekt, entschieden. In diesem sonnenverwöhnten Land wird das Innere eines Hauses normalerweise in ganz dunkeln Farben gestaltet. Dunkles Holz, dunkle Farben und dunkle Möbel. Für uns muss es hell und farbig sein.           Die Entstehung des Dachs ist spannend. Ich habe mich bis heute auch nie wirklich damit auseinander gesetzt, wie ein Dach entsteht. Sein Werdegang, der vom einfachen Brett seinen Anfang nimmt, ist eine komplexe Sache. Ich […]