Mein Name ist Peter Addor. Ich lebe in Italien, Sri Lanka und der Schweiz, wo ich herkomme. Meine Betätigungsfelder sind mathematische Kategorientheorie, System Dynamics und nicht-lineare dynamische Systeme. Daneben mache ich digitale Kunst.

  • Wie räumen Sie ein Haus?

    Gestern musste ich bei der Räumung eines leerstehenden Hauses mit anpacken. Die Ausgangslage war: Im Haus stehen eine Menge Gegenstände und Möbel, vor dem Haus eine Mulde. Ziel war: Alles, was jetzt (noch) im Haus ist, muss sich vollständig in der Mulde befinden Wie macht man so etwas? Nun, man räumt vorerst alles, was in…

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  • Dulden Sie in Projekten keine Hinterlist!

    Vielleicht sollte ich noch etwas zu Axelrods Vorschläge für erfolgreiches Handeln sagen, insbesondere zum Punkt „Provozierbarkeit“, den ich mit „Sie rächen sich sofort“ beschrieben habe. Ich spiele das Gafangenendilemma oft mit Studenten, indem ich vier Vierergruppen mache und diese 10 Runden spielen lasse. Eine Runde besteht darin, dass sich die Gruppe zwischen blau (Kooperation) und…

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  • Ist Gier rational?

    Selbstorganisation in kleinen Systemen In meinen Ausführungen Was ist falsch an den modernen Ansätzen? beschrieb ich Beispiele aus der Chaosforschung (Theorie dynamischer Systeme). Der Wasserstrahl, die Bénardzellen, eine Stadt, all das sind Systeme mit sehr vielen Einzelteilchen oder Individuen. Flüssigkeiten bestehen ohnehin aus so vielen Molekülen, dass man das System ohne weiteres als Kontinuum betrachten…

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  • Was ist falsch an den modernen Ansätzen?

    Die Planung eines Projekts oder die Führung einer Unternehmung ist der Versuch, die zeitliche Entwicklung eines komplexen Systems durch Intervention nach unseren Vorstellungen zu beeinflussen. Die zeitliche Entwicklung eines komplexen Systems läuft aber immer auf eine räumliche und organisatorische Strukturierung hinaus, die dem System erlaubt, die einwirkenden Kräfte am besten zu verteilen. Das ist ziemlich…

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  • Ein Anforderungsmodell in Migrations- und Integrationsprojekten

    Wenn wir Bedürfnisse als „inhaltliches Verständnis der Funktionen“ begreifen, dann können wir in Migrations- und Integrationsprojekten einen kooperativen Prozess des Bewusstwerdens der Anforderungen beobachten, der drei Dimensionen hat: Inhaltsdimension: u(pi,fj) ist der Grad des inhaltlichen Verständnisses für die Funktion fj bei dem Stakeholder pi. u ist ein Skalarfeld. Dokumentationsdimension: d ist der Grad der Dokumentation…

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  • Bedürfnisse – Wünsche – Funktionen – Anforderungen

    Der Anlass für ein neues System sind immer Wünsche und Bedürfnisse, die jemand hat. Man hat z.B. das Bedürfnis mit jemandem zu sprechen, wo immer man sich befindet. Also kauft man sich ein Mobiltelefon. Wenn man dieses eine Weile gebraucht hat wünscht man sich, man könne die am meisten gebrauchten Nummern speichern. Also kauft man…

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  • Bye, bye Requirements Engineering

    Im Zusammenhang mit Anforderungen sind die Funktionen eines Systems zentral. Auch blosse Eigenschaften können Funktionen sein. In Zertifiziert für das Unmögliche: Anforderungen formulieren habe ich gesagt, dass in Migrations- und Integrationsprojekten meistens Standardsysteme zum Einsatz kommen, die allenfalls customized werden. Solche Projekte können nicht vollständig spezifiziert werden, weil niemand in der Lage ist, alle Funktionen…

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  • Zertifiziert für das Unmögliche: Anforderungen formulieren

    Wie wir aus dem Artikel Von nichts kommt nichts wissen, lassen sich Anforderungen nie abschliessend formulieren. Das macht die Projektarbeit so schwierig. Neuerdings gibt es schon wieder eine Zertifizierung, nämlich diejenige des Certified Requirements Engineers. Dieses Zertifikat gibt es gleich in drei Stufen, einen Foundation, einen Advanced und einen Expert Level. Und wieder steht eine…

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  • Wissen Sie, wie man ein Projekt abwickelt oder können Sie es?

    Von Zeit zu Zeit erhalte ich per E-Mail ein „Projektmagazin“ zugeschickt, das jeweils nur die ersten paar Zeilen seiner Artikel präsentiert. Wer mehr wissen will, muss den Artikel kaufen. Hohe Dynamik in Projekten – Wo Methodenwissen nicht mehr weiter hilft erregte meine Aufmerksamkeit, und ich habe mir den Artikel entgegen meinen Gepflogenheiten erworben1. Endlich mal…

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  • Die Schwarzen Projektschwäne sind braun

    Das Unglück von Tschernobyl basiert auf einer Reihe unglücklicher Umstände, von denen einer ein schwarzer Projektschwan der Unterart „Steckenbleiben“ war. Die Operatorcrew war angewiesen, einen Test durchzuführen und dazu den Reaktor auf 20% zu drosseln. Es war für diesen Reaktortyp strikte verboten, eine tiefere Leistung als 20% zu fahren, weil er in diesem niedern Leistungsbereich…

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