Das Haus wurde innen und aussen nach dem Auftragen des Fillers einmal von zwei notwendigen Durchgängen gestrichen.
Die Badezimmer, Schränke und die Küche wurden mit dem aufwändigen „Titanium“ Belag versehen. Vier Durchgänge sind notwendig um den gewünschten Betoneffekt zu erhalten. Die Abdeckungen werden ganz fein geschliffen, hingegen muss der Belag am Boden so bearbeitet sein, dass man bei Nässe nicht ausrutscht. Viele Kleinigkeiten wurden zwischenzeitlich erledigt.
Endlich konnten wir das Haus anmelden um einen eigenen Wasseranschluss und Elektrisch zu erhalten. Was für ein komisches Gesetz, erlauben es doch diese beiden Ämter erst sich anzumelden, wenn das Dach fertiggestellt ist. Für den elektrischen Anschluss mussten endlos Formulare ausgefüllt werden. Allerdings werden wir sofort den «zweigleisigen» Anschluss bekommen. Der dazugehörende Zähler hält die Elektrizität fest, die wir konsumieren, andererseits die Energie die wir mit unserer Solaranlage erzeugen. Wir waren hier in der privilegierten Situation, dass wir uns bei unserer künftigen Nachbarin sowohl mit dem Wasser, wie mit der Elektrizität anhängen durften.
Die Rechnung regle ich direkt mit ihr. Wie das die Lokalen handhaben, weiss ich nicht. Auch wir brauchten verschiedene Male den Wassertanklastwagen, wenn zu wenig Wasser zur Verfügung stand, um unsere zwei 2’000 Liter Tanks aufzufüllen.
Die Arbeiter haben abends eine Dusche zu gut und dabei wird nicht immer sehr haushälterisch umgegangen. Für lokale Bauherren sind diese Wassertanklieferungen kostspielig.


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