Das Grundstück liegt rund 250 m vom Meer, an der Mawella Beach, Tangalle. Obwohl wir sehr nahe vom Strand sind, sehen wir das Meer fast gar nicht, zwischen uns und dem Meer stehen unzählige Kokospalmen und davor glücklicherweise ein Wall Mangroven. Das Grundstück hat eine Fläche von rund 1’500 Quadratmetern und steigt 15-20 m an, so dass wir ganz leicht erhöht gegenüber der Küstenlinie bauen. Als wir das Grundstück zum ersten Mal besichtigten, war es Urwald. Man sah nur in den Ansätzen, dass es leicht anstieg.

Voraussetzungen
Peter und ich listeten auf, welche Fakten für uns unabdingbar sind und welche nice to have. Die nice to haves werden am Ende der Bauzeit evaluiert. Die folgenden Punkte waren für uns von Anfang an nicht diskutierbar:
- Kein Strassenlärm, jedoch gute Zufahrt, auch während der Regenzeit
- Alles auf einer Ebene
- Mindestens 4G Internet
- Zwei Schlafzimmer, zwei Duschen, geräumigen Wohn-/Küchen-/Ess- und Arbeitsbereich sowie eine grosse Terrasse
- Energieeffizient
- Leicht zu unterhalten

Nachdem ein Architekt den Plan gemäss unseren Wünschen in «keiner Zeit» umsetzte und die Bewilligung für den Bau vorhanden war, starteten wir bereits anfangs März mit der Rodung, dem Bau der Grenz- und Grundmauern. All das war innerhalb eines Monats erledigt. Die bebaute Fläche inkl. Terrasse beträgt runde 200 Quadratmeter.
Der Bau der Mauern war aufwändig, denn wir mussten und wollten das Bauland gut abgestützt wissen. Das führte dazu, dass die lange Wand gegen Osten teilweise 5 Meter hoch wurde. Es wurde also entsprechend viel Material verbaut.
Das Bild zeigt die Stützmauer zum Nachbargrundstück, das einige Meter tiefer liegt.
Buddhistische Grundsteinlegung
Aus Respekt den Freunden und der Nachbarschaft gegenüber, organisierten wir, so wie es der Brauch ist, eine Zeremonie mit einem buddhistischen Mönch. Diese fand zu einem astrologisch berechneten idealen Zeitpunkt aus (Tag und Stunde) im dem Moment der erste Grundstein gelegt werden musste (aber es regnete gerade in Strömen).

Es wurden die vier Eck- sowie der Mittelstein gelegt und mit allen guten Wünschen versehen. Es handelt sich dabei um 5 Steine die einen Hohlraum aufweisen.

Darin sind gute Wünsche versorgt sowie Kräuter, Öl und Salz. Meine liebe Freundin Claudia versah zudem einen Stein mit ihren besten Wünschen in Form eine Silberarmbands aus Sri Lanka.

Anfangs April 2018 kehrten wir nach Italien zurück und der Bau musste bis zu meiner Rückkehr Ende August 2018 nach Sri Lanka warten. Bei unseren Stützmauern füllten wir sehr viel Sand und Erde, weshalb der Unterbruch kurz vor der Regenzeit ideal war, konnte sich doch die Erde setzen.

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