Heute wurde begonnen, das Holz unseres Mara Baums für den Fussboden zuzuschneiden. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Dieses Sägewerk/Zuschneiderei liegt rund eine Stunde nördlich unseres Hauses entfernt. Bereits wieder in einer anderen Klimazone. Viel feuchter und richtig «waldig». Wie alle Handwerksbetriebe arbeiten sie auch hier mit sehr wenigen Hilfsmitteln, allerdings mit einer modernen Sägemaschine. Der Baum liegt, unterteilt in verschiedenen Teilen auf dem Areal.
Ein langer massiver Arbeitstisch war schon lange unser Wunsch, kann man doch seinen PC einfach an einer Ecke stehen lassen und in der andere Ecke essen. Dieser Tisch wird aus zwei 42 cm breiten «Brettern» bestehen und ca. 2.4m lang und 5 cm dick sein. Um den Fuss, vermutlich ein Eisengestell, kümmere ich mich später.
Es gibt zum Baum noch ein paar dicke Äste aus denen ebenfalls Bretter für den Boden geschnitten werden. Die Farbe und Maserung dieser hat mit sehr gut gefallen und ich fragte, ob sie mir 4 «Scheiben» mit einer dicke von 5 cm abschneiden können. Dafür werde ich Verwendung finden für kleine Hocker, Nachttische oder sonst was.
Die Bretter werden heute und morgen zugeschnitten und sind ca. 2.5 cm dick. Im weiteren werden sie geschliffen und behandelt, obwohl der Neem Baum dafür bekannt ist, dass keine Ungeziefer ihn befallen. Haltbarkeit für einen Boden wird mit 100 Jahren angegeben.
Auf den Betonboden wird ein Netz aus Holzlatten gelegt, welche wir noch bestellen müssen. Aber ich werde dann noch genau sehen, wie das funktioniert. Ohnehin wird der Boden natürlich erst gelegt, wenn das Dach sowie die Gipser- und Malerarbeiten fertig gestellt sind.



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